Finde deinen einzigartigen Weg mit Yoga

October 31, 20190
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Nichts ändert sich, bis man sich selbst ändert. Und dann ändert sich alles.“

Manchmal passiert es im Leben, dass man sich in einem oder mehreren Lebensbereich(en) nicht wohl fühlt und es sich einfach nicht richtig anfühlt.
Wenn du dich manchmal fragst, was du wirklich willst oder wie du das Leben führen kannst, das dich erfüllt und glücklich macht, empfehle ich dir dich mit Yoga, Achtsamkeit, Kraft der Gedanken und Neurowissenschaften auseinander zu setzen. Verschaffe dir Klarheit und werde dir bewusst, wo du aktuell stehst, was dir wichtig ist und wohin du willst.
Mache eine Bestandsaufnahme in den Lebensbereichen “Beziehungen & Umfeld”, “Lebensfreude & Erfüllung”, “Körper & Gesundheit” und “Beruf & Finanzen” und schreibe für jeden Bereich ebenfalls deine Wünsche auf bzw. wie sich dieser Bereich bestenfalls verändern sollte. Lasse deinen alten Seinszustand los, ändere deine Gedanken und Gewohnheiten Schritt für Schritt – das sind die Grundlagen, damit Veränderungen überhaupt geschehen können. Überlege dir, wie du deine Ziele am besten erreichst, setze Zwischenziele (Meilensteine) und behalte den Fokus im Alltag darauf – so kommst du jeden Tag Schritt für Schritt deinem neuen Leben näher. Trete aus deiner gemütlichen Komfortzone und entfalte so deine innere Stärke und wachse an spannenden Herausforderungen und Erfahrungen. Glücksmomente geben dir positive Energie und Dankbarkeit für tolle Erlebnisse führen zu besserer
Laune und zu Optimismus. So bleibst du motiviert, deine Ziele auch langfristig zu verfolgen. Glaube an deine Träume, Wünsche, Sehnsüchte und Ziele!

Mir hilft Yoga sehr meinen eigenen Weg zu finden, alte negative Gewohnheiten loszuwerden und meine tiefsten Wünsche und Visionen anzugehen. Ich meide gewisse Umfelder und Menschen, die mir nicht guttun und bin offener für neue inspirierende Freundschaften. Außerdem habe ich gelernt auch mal ‘Nein’ zu sagen und mich nicht mit zu viel Arbeit zu belasten – denn keiner funktioniert wie ein Roboter.

Mit den Techniken aus dem Yoga, Ayurveda und der Meditation steigerst du dein Energieniveau und deine Achtsamkeit deutlich. Mit Yoga bringst du deinen Körper und Geist in Einklang, wirst optimistischer, denkst klarer und kannst besser mit Stress umgehen. Yoga ist viel mehr als die Kombination aus Workout und Entspannung. Genau genommen sind die körperlichen Übungen nur ein Bruchteil von Yoga. Yoga bedeutet „vereinigen/verbinden“ und ist eine indische Lebensphilosophie, ein Übungssystem (Bewegungen=Asanas) und ein Weg zur Selbsterkenntnis. Yoga kann dich bis auf die Ebene deiner Emotionen führen und unterstützt dich beim Auflösen deiner alten Gewohnheiten.

Die indische Lehre beschreibt Yoga als einen Pfad, der aus acht Stationen besteht:

Yama: Verhaltensregeln und moralische Disziplin
Niyama: Selbstdisziplin
Asanas: körperliche Übungen
Pranayama: Atemtechniken
Pratyahara: Rückzug in den eigenen Geist
Dharma: Konzentration, Einhaltung von Regeln für das Miteinander
Dhyana: Meditation
Samadhi: Erleuchtung
(–>Wer Samadhi erreicht hat, erkennt seine wahre Natur und befreit sich von Leid und Tod. Denn laut der Yoga-Philosophie ist alles in der Welt Energie – diese Energie ist eins und befindet sich in allen Dingen und Lebewesen, sie ändert nur ihre Form.)

Verschiedene Asanas unterstützen dich dabei und machen Gelenke und Rückgrat beweglich, stärken die inneren Organe und Muskulatur. Für jeden Körperbereich gibt es viele unterschiedliche Übungen, die nachhaltig Krankheiten vorbeugen können. Regelmäßige Praxis von Yoga-Übungen weckt schlafende Energiereserven und führt zu einem völlig neuen Körper-Wohlgefühl. Yoga-Stellungen stärken nicht nur den Körper, sondern wirken auch positiv auf Geist und Seele. Sie befreien von Ängsten und helfen, Vertrauen und positive Gelassenheit aufbauen.

Yoga Asanas

Das Kamel (UStrasana) wirkt herzöffnend und aktivierend. Du kannst damit Lebensfreude entwickeln und dich geistig öffnen. Das Kamel entwickelt die rückbeugende Flexibilität. Besonders der Brustkorb und die Bauchmuskeln werden gedehnt. Die Rückseite der Beine und die Gesäßmuskeln werden gestärkt.
Vor der Pose kannst du ein paar Rückbeugen üben z.B. den Bogen (Dhanurasana) oder die Taube (Kapotasana).
Wenn du in die Pose gehst, legst du im Kniestand die Hände in den unteren Rücken, um dich an die Rückbeuge heranzutasten. Die Oberschenkel bleiben im rechten Winkel zu den Unterschenkeln.
Strecke die Arme weit nach oben aus und lege einen Arm nach dem anderen nach hinten zu den Fersen. Um die Stabilität zu halten, spannst du Oberschenkel und Gesäß fest an. Du kannst dabei die Zehen aufstellen. Schaue wie weit du mit deinen Händen gehen kannst und lege sie entweder auf den Fußsohlen oder auf den Waden ab. Danach kannst du in die Gegenstellung die Stellung des Kindes (Garbhasana) gehen, um die Muskeln zu entspannen.

Die One Foot Pose (Eka Padasana) ist eine vorteilhafte Pose um in Balance zu kommen und hilft die Konzentration und das Nervensystem zu stärken. Außerdem stärkt sie Schultern, Rücken, Hüfte und die Beinmuskulatur und verbessert die Blutzirkulation. Wenn du Herz- oder Rückenprobleme oder einen hohen Blutdruck hast, solltest du diese Pose nicht ausüben.
Die Tiger Pose und der Downwardfasing Dog sind gute Posen, um die Rücken-, Bein- und Gesäß-Muskeln vorzubereiten.
Um in die Pose zu gehen, stelle sicher dass du gerade stehst, die Beine sind zusammen. Beuge dich von der Hüfte aus mit nach oben gestreckten Armen und gerader Wirbelsäule nach vorne, verlagere dein Gewicht auf das rechte Bein.
Hebe dein linkes Bein an und bringe es mit den ausgestreckten Arme in eine Linie. Halte die Pose so lange du sie halten kannst. Gehe pro Seite 3x in die Pose.
Die Cat strech pose ist eine entgegengesetzte Übung um Rücken-, Gesäß- und Beinmuskulatur zu entspannen.

Savasana

Im Hathayoga ist die Ruhehaltung Shavasana die Ausgangsposition die am Ende einer Übungsstunde oder zwischen anderen Asanas oder Übungszyklen eingenommen wird und für pure Tiefenentspannung sorgt. Alle Gliedmaßen werden dabei nach und nach entspannt und alle Kontrolle über den Atem, den Geist und Körper werden gelöst.
bewusste Tiefenentspannung eingenommen wird. Die in der Yogastunde freigesetzen Energien (Prana) können sich so in den Lebensenergiekanälen (Nadis) aufspeichern. Stress wird abgebaut und tiefe Glücksgefühle (Endorphine) können ausgeschüttet werden.
Um in die Pose zu gehen, lege dich mit geschlossenen Augen auf den Rücken, spreize die Arme und Beine etwa im 45°-Winkel ab und konzentriere dich auf deine Atmung, ohne diese dabei aktiv zu beeinflussen.

Pranayama

Regelmäßige Atemübungen (Pranayama) sind ebenfalls wichtig, um deinen Körper und Geist zu harmonisieren. Durch die yogischen Atemtechniken kannst du Energieblockaden in Körper und Geist lösen. Durch langes Ausatmen beruhigt sich dein Nervensystem, wodurch z.B. Stress, Schlafstörungen, hoher Blutdruck vorgebeugt werden kann. Über den tiefen Atem kannst du unangenehme Emotionen besser loslassen und zu innerem Frieden und Klarheit finden. Außerdem werden deine Zellen besser mit Sauerstoff versorgt, wodurch sich deine Organe und dein Hormonhaushalt besser regenerieren können. Jede Atemtechnik unterstützt unterschiedliche Fähigkeiten, bringt bestimmte Vorteile und Wirkungen mit sich. Pranayama setzt sich zusammen aus Prana (=Lebensenergie) und Ayama (kontrollieren) und bedeutet so viel wie die Vertiefung und Regulierung des Atems durch Achtsamkeit.
Die Atmungstechnik “vollständige Yoga-Atmung” (Purna Breathing) möchte ich dir daher näherbringen. Sie löst physische und psychische Anspannungen, verbessert deine Konzentration, entspannt Atemmuskulatur und Bronchien, beruhigt den Herzschlag, senkt deinen Blutdruck, verbessert deine Verdauung, hilft bei Einschlafproblemen. Purna bedeutet “Fülle” im Sanskrit, da bei der Atmung alle 3 Atemräume (Bauch, Brust, Schlüsselbein) miteinander verbunden werden (die einzelnen Atemräume werden bei anderen Techniken auch alleine betätigt und bringen wieder andere Vorteile mit sich). Die Übung kannst du im Meditationssitz oder auch im Liegen ausführen.
Lege die Hände auf deinen Bauch und spüre wie sich die Bauchdecke hebt und senkt und atme normal. Lege die Hände rechts und links auf die Rippen deines Brustkorbes, deine Daumen zeigen nach innen. Nehme bei jedem Atemzug die Ausdehnung deines Brustkorbes wahr. Lege dann die Hände auf die Lungenspitzen in Höhe der oberen Rippen und unterhalb der Schlüsselbeine. Spüre wie sich dein oberer Brustkorb ein wenig anhebt. Beobachte deinen langsamen Atem an diesen 3 Stellen für 10 Atemzüge.

Meditation

Meditation ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. Sie beruhigt deinen Geist, hilft ihn zu kontrollieren und ermöglicht dir einen Blick in dein Innerstes. Die Kontrolle deines unruhigen und bewertenden Geistes steht im Mittelpunkt der Yoga-Praxis. Wenn du deinen Geist kontrollieren kannst, wirst du Meister deines Lebens. Laut dem Karma (Ursache und Wirkung) ruft jede Handlung eine Reaktion im Leben hervor. Wenn du den Geist kontrollieren kannst, kontrollierst du deine Gedanken und Taten, damit hast du die Möglichkeit deine Realität selbst zu gestalten. Die körperlichen Übungen unterstützen dich dabei den Weg in die Meditation zu finden und sind der Schlüssel zu einer tiefen Erfahrung auf emotionaler, physischer und energetischer Ebene. Der Körper wird kraftvoll, negative Eindrücke werden zu positiven Emotionen wie Freude und Liebe transformiert und der Geist wird ruhiger.
Die Kriya-Yoga Meditationstechnik ist eine fortgeschrittene Raja-Yoga-Technik des Pranayama (Kontrolle der Lebenskraft) und verstärkt komplexe Ströme der Lebensenergie (Prana) in der Wirbelsäule und im Gehirn. Aus den Rückenmarkszentren des Lebens und Bewusstseins (Chakras) fließt Energie, die alle Nerven, Organe und Zellen des Körpers belebt. Durch ständiges Auf- und Abwärtskreisen des Lebensstromes in der Wirbelsäule kann der Geist sehr beschleunigt werden. Durch korrektes Üben des Kriya-Yoga werden deine normalen Aktivitäten des Herzens, der Lunge und des Nervensystems auf natürliche Weise verlangsamt, was zu tiefer innerer Stille von Körper und Geist führt und die Aufmerksamkeit frei macht von den meist ruhelosen Gedanken, Emotionen und Sinneswahrnehmungen. In der Klarheit dieser inneren Stille erfährt man einen tiefen Frieden und ist im Einklang mit der eigenen Seele und mit Gott.

Ayurveda – Die Wissenschaft des Lebens

In der indischen wissenschaftlichen Gesundheitslehre vom langen, gesunden und erfüllten Leben “Ayurveda”– spielt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle. Ayurveda bedeutet “Wissen” (veda) vom “langen Leben” (ayur). Das ganzheitliche System, das spezielle Reinigungskuren (Panchakarma), viele unterschiedlichen Massagen und als wichtigstes Element die Ernährungslehre umfasst, soll die Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Verdauung, Gewebe und Aussscheidung in Ausgewogenheit halten, damit Krankheiten erst gar nicht entstehen.

Im Ayurveda gibt es drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha). Jeder Typ hat unterschiedliche Charakteristika und Konstitutionen. Doshas sind Bioenergien, die die Funktionen des Körpers beeinflussen und in jedem Organismus in veschiedenen Ausrichtungen vorhanden sind. Krankheiten entstehen nach der ayurvedischen Lehre durch eine Unausgewogenheit der drei Doshas. Eine auf den jeweiligen Typ abgestimmte Ernährungsweise bringt Körper und Seele wieder in die richtige Balance. Jeder Organismus setzt sich aus fünf Elementen (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther) zusammen, deren Qualitäten befinden sich in den jeweiligen Doshas.
Das Leitmotiv des VATA-Types ist ‘wechselhaft’ und steht für die Elemente Luft und Raum, steuert die Klarheit, Wachheit und Bewegung, was bei einer Unausgewogenheit zu Nervosität, unruhigem Schlaf und Appetitlosigkeit führen kann.
Das Leitmotiv von PITTA ist ‘intensiv’ und steht für das Feuer, die Basis des Verdauungssystems und des Stoffwechsels und sorgt für Energie, im Übermaß aber auch für Gereiztheit und Verdauungsstörungen.
Das Leitmotiv von KAPHA ist ‘entspannt’, es ist ein stabilisierendes Erdelement, das Ruhe und Kraft vermittelt, zuviel davon führt zu Trägheit und Übergewicht. Je nachdem welche(s) Dosha(s) du in dir trägst, solltest du deinen Lifestyle und deine Ernährung anpassen. Dabei betrachtet man jedoch jeden Menschen individuell nach Alter, Lebenssituation und Konstitution. Es gibt viele Webseiten auf denen du anhand deines Charakters, bestimmter Merkmale z.B. Körperbau und Konstitution herausfinden kannst, welcher Typ du bist und welche Ernährung und Lifestyle deinem Typ entsprechen, um die optimale Lebensenergie zu erhalten. Es gibt auch Mischformen, bei denen aber ein Dosha dominiert.
Für hohe Lebensenergie und geistige Klarheit solltest du unabhängig von den Doshas die ayurvedischen Regeln (diese folgen weiter unten) befolgen, um dein Verdauungsfeuer (Agni) optimal zu unterstützen. Ist dein Agni zu schwach, führt das zu Blähungen, Verstopfung oder Durchfall und anderen unangenehmen Beschwerden im Verdauungstrakt. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Vollegefühl und Stimmungsschwankungen sind die Folge. Das Agni wird durch psychische und physische Beeinträchtigungen beeinflusst.

In der ayurvedischen Lehre werden neben den Doshas auch die drei geistigen Grundqualitäten “Gunas” unterschieden (Sattva, Rajas, Tamas). Die aufgenommene Nahrung besitzt neben dem Kaloriengehalt, den Nähr- und Ballaststoffen auch eine der folgenden drei feinstofflichen Energien: Sattva, Rajas und Tamas (auch „Doshas des Geistes“). Diese sind immer gegenwärtig, immer aktiv, aber jedoch nicht bewusst wahrnehmbar. Sie verursachen jedoch Auswirkungen in deinem Körper die deutlich spürbar sind. Alle drei Gunas lösen unterschiedliche Effekte aus und sind für dein tägliches Leben unabdingbar.
Sattva ist das höchstes der drei Gunas und verleiht uns Geistigkeit, Weisheit, Reinheit und Wahrhaftigkeit. Es steht für den geistigen Impuls und den Drang, sich sowohl körperlich als auch geistig weiterzuentwickeln und Neues zu entdecken. Lebensmittel, die Sattva stärken sind naturbelassen, bekömmlich, leicht und frisch. Sie halten den Geist klar und fördern die Zufriedenheit.
Eigenschaften von Sattva:
Essenz, Licht, Klarheit, Wissen, Wonne, Liebe, Klarheit, Glück
Sattvische Lebensmittel:
Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst- und Gemüse (Bio-Qualität), Milch, Nüsse, Ahornsirup
Das Rajas Guna sorgt für die nötige Energie. Lebensmittel, die Rajas fördern, sollten jedoch nur in Maßen genossen werden. Ein Übermaß sorgt für Ruhelosigkeit, Aggressivität und Rivalität. Generell zählen dazu alle bitteren, scharfen, heißen, trockenen, sauren und salzigen Nahrungsmittel.
Eigenschaften Rajas:
Aktivität, Inspiration, Energievolle, Kraft, Schmerz, Zweifel, Rastlosigkeit
Rajasische Lebensmittel:
Scharfe Gewürze, fermentierte Lebensmittel, koffeinhaltige Getränke, Salziges, Fleisch, geröstete Nüsse
Tamas, das dritte der drei Gunas hilft uns, Ruhe zu finden. Tamasische Lebensmittel können aber auch schnell zu Trägheit und Lethargie sowie Pessimismus, Verwirrung, Gier und allgemeiner Mattheit führen. Aus diesem Grund sollten sie auch möglichst vermieden oder nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden. Ein hoher Verzehr von tamasischen Lebensmitteln kann sonst die Entwicklung von Krankheiten fördern.
Eigenschaften Tamas:
Bindung, Trägheit, Dunkelheit, Starre, Schlaf, Depression
Tamasische Lebensmittel:
Konservierte Lebensmittel, Fertig- und Tiefkühlprodukte, Mikrowellengerichte, Verdorbenes, Frittiertes, Pilze Alkohol, Fleisch, Essensreste

Ernährungsberatung

Folgende ayurvedischen Regeln und Nahrungsempfehlungen solltest du befolgen:
– schlafe früh und ausreichend, aber nicht zu lang (6-8 Std.) Weniger oder mehr ist ungesund
– baue Pausen in deinen Tagenablauf ein
– gehe täglich an der frischen Luft spazieren
– tägliche Dehnübungen
– eine Std. vor dem schlafen gehen keine elektronischen Geräte (lesen nur mit Blaufilter auf dem Display)
– trinke keinen Alkohol (wenn nur wenig, z.B. Rotwein)
– Keine Zigaretten
– körperliche Bedürfnisse so weit wie möglich nicht unterdrücken (Stuhlgang, Luftentweichung, Wasserlassen, Husten, Weinen)
– lache viel
– esse nur, wenn du wirklich Hunger hast!
– esse bewusst, langsam und lenke dich nicht ab (kein TV, Handy, Eat-To-Go)
– kaue das Essen gut (30x je Bissen)
– trinke nicht zu viel, nicht zu wenig! 30ml pro kg Körpergewicht (bei 60kg Gewicht = 1,8 Liter)
– 30 Min. vor und nach dem Essen nichts trinken, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen. Max. ein kleines Glas warmes Ingwerwasser
– generell sollte man nie Kaltes zu warmen Mahlzeiten trinken (mind. Zimmertemperatur)
– ein Drittel sollte dein Magen mit fester Nahrung gefüllt sein, ein Drittel mit flüssigen oder weicheren Speisen (z.B. Suppe, Brei, weiches Gemüse), zu einem Drittel frei bleiben, damit der Magen Raum hat, den Speisebrei zu bewegen. Wenn du das Gefühl hast, zu 80% satt zu sein, hör auf zu essen, denn das Sättigungsgefühl kommt zeitverzögert an. Wenn du den Magen überlädst, hat dein Magen Mühe, die große Menge gut mit Verdauungssäften zu durchmischen. Zu wenig pro Mahlzeit zu essen, führt wiederum oft zu (Heiß-) Hunger. Dann erneut zu essen, führt zum Jojo-Effekt im Blutzuckerspiegel. Das ewige Auf und Ab des Blutzuckerspiegels macht unzufrieden, gelüstig nach Süßem und wirkt sich ungünstig auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse aus – das evtl. zu Diabetes führt!
– 2-3 Mahlzeiten am Tag. Zwischen den Mahlzeiten sollten 4-5 Stunden liegen, damit alles gut verdaut ist.
– Vermeide Zwischenmahlzeiten. Wenn der Nahrungsbrei im Magen gut vermischt ist, könnte er weiter in den Dünndarm gehen – dieser Prozess wird unterbrochen, wenn du erneut isst.
– Die Verdauungskraft ist zwischen 11h und 14h am stärksten
– nach 15h keine Rohkost (z.B. Salat) mehr, da sie schwer verdaulich ist
– Abends leichte Gemüsesuppe, etwas Getreide, wenig (pflanzliches) Eiweiß
– Abends kein Fleisch, Fisch etc., da tierisches Eiweiß schwer verdaulich ist (Mittags ok)
– warmes Zitronen-/Ingwerwasser ist super für Verdauung und Stoffwechsel (am besten gleich morgens das erste große Glas, um den Flüssigkeitsverlust auszuglrichen)
– je frischer und naturbelassener ein Produkt ist, desto wacher, energischer und ausgeglichener fühlst du dich
– koche mit viel frischem Gemüse und Kräutern
– Gewürze und Kräuter haben viele gesundheitsfördernde Eigenschaften – lass dein Gewürzregal deine Hausapotheke sein (Kardamom stärkt dein Agni)
– vermeide Zucker (Früchte enthalten schon genügend) und Salz
– vermeide Fleisch (leckere Alternativen: Tofu, Tempeh, Süßlupinen, Seitan, Getreide wie Bulgur oder Grünkern, Bohnen, Linsen, Jackfruit, Sojaschnetzel, Shiitakepilze
– verwende gute Öle wie Olivenöl, Leinöl, Hanföl, Sonnenblumenöl, Erdnussöl
– ersetze Kaffee oder Schwarztee durch Gewürz-/Grüntee, weißes Gebäck durch Porridge (Vollkorn-Haferflocken + Kokosmilch zu Brei) mit eingeweichten Trockenfrüchten und Nüssen, Sahne in Kokosmilch, Fast-food durch dein eigenes abgepacktes Lunch, Schokoriegel durch Rohfruchtriegel mit Walnüssen
– Bio-Milch, alternativ Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch (Kokosmilch in Maßen)
– Regionales Obst und Gemüse
– Hülsenfrüchte
– Nüsse: Besonders Walnuss, Kokosnuss
– Gojibeeren und Chia- oder Leinsamen
– Schokolade (mind. 70 % Kakaoanteil) mit wenig zugesetztem Zucker
– jede Mahlzeit sollte wenig der sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, herb, bitter und scharf enthalten

Möchtest du also ein gesundes und erfülltes Leben führen und deinen eigenen Weg finden, solltest du versuchen einige dieser Tipps zu befolgen. Suche dir Beschäftigungen, die dich wirklich glücklich machen und herausfordern. Lerne täglich Neues und bilde dich weiter. Verbringe deine wertvolle Zeit mit Menschen denen du vertraust und mit denen du lachen kannst. Dein Leben ist das wertvollste das du hast – genieße es! Verschwende keine Zeit mit Abwarten oder negativen, unglücklichen Denkansätzen. Mach das Beste aus deinem Leben, gehe deine Ziele an und verwirkliche deine Träume und Wünsche.


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